1. März 2019 Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten

Welcher Boden in der Küche? | Room Up

Natürlich möchte man auch in der Küche einen sowohl schönen als auch langlebigen Fußbodenbelag haben. In der Küche solltet ihr allerdings auf einige Kriterien verstärkter achten, als bei der Auswahl eines Bodenbelags für beispielsweise das Wohn- oder Schlafzimmer. Da in einer Küche natürlich viel mit Flüssigkeiten wie Wasser, Ölen und anderen Utensilien gearbeitet wird, sollten diese bei einem geeigneten Bodenbelag in der Küche keine Rückstände hinterlassen. Zusätzlich sollte der Reinigungsaufwand relativ gering sein und die Pflege des Bodens sollte einfach sein. Küchen sind per se keine Feuchträume, aber Bereiche in denen Spritzwasser durchaus vorkommt.

1. Anforderungen in der Küche

Was muss ein Bodenbelag für die Küche erfüllen

Der Teppichboden

Einen Teppichboden sollte man in der Küche lieber nicht verlegen. Flüssigkeiten und Öle lassen sich nur sehr schwer entfernen und bringen einen enormen Reinigungsaufwand mit sich. Darüber hinaus ist das Rückenmaterial anfällig für Schimmel unter  der Einwirkung von Feuchtigkeit.

Der Parkettboden

Parkettboden ist begehrt und wird auch öfters in Küchen verlegt. Hierbei ist jedoch Vorsicht geboten: der Parkettboden sollte nicht länger Nässe ausgesetzt sein und Flüssigkeiten wie Öle oder Wein sollten direkt beseitigt werden, da sie ansonsten Rückstände oder Verfärbungen hinterlassen können. Außerdem ist ein lackiertes Parkett aufgrund der versiegelten Oberfläche besser gegen Feuchtigkeit geschützt, als ein naturbelassenes oder geöltes Parkett. Lackiertes Parkett sollte in der Küche im Idealfall auch vollflächig verklebt werden.

Der Laminatboden

Auch ein Laminatboden ist in der Küche verlegbar, allerdings sollte darauf geachtet werden, dass man einen hochwertigen Laminatboden kauft, der ein geringes Aufquellverhalten durch eine spezielle Imprägnierung oder einen Kantenquellschutz aufweist. Hierdurch quellen die Klickverbindungen und Ränder des Laminatbodens nicht direkt auf, wenn sie in Kontakt mit Feuchtigkeit kommen. Der Tritty 200 Aqua von Haro beispielsweise bietet einen geringfügigen Schutz gegen Standwasser.

Room Up Tipp: Laminat für Feuchträume

Elastische Bodenbeläge

Elastische Bodenbeläge wie hochwertige PVC Böden und Vinylböden, aber auch einige Designbeläge wie zum Beispiel der Modular One von Parador, eignen sich sehr gut für die Küche. Dank der glatten und fleckenunempfindlichen Oberfläche sind elastische Bodenbeläge leicht abwischbar und haben einen geringen Reinigungsaufwand. Auch wenn Flüssigkeiten eine längere Zeit auf dem Boden bleiben, bringt dies im Vergleich zu Echtholz oder textilen Bodenbelägen keine negativen Konsequenzen mit sich. Die Kunststoff-Trägerplatten oder Schaumrücken können schlichtweg nicht aufquellen. Auch Gerüche und Farbstoffe ziehen sehr schlecht in Polymere oder moderne Verbundstoffe ein.

Korkböden stellen eine Unterkategorie von „elastischen“ Bodenbelägen dar und besitzen ein hohes Rückstellvermögen. Wer einen Korkboden in der Küche verlegen möchte, sollte sich einen Korkboden zum Kleben holen, da dass Vollmaterial im Gegensatz zu Korkparkett keine HDF-Trägerplatte besitzt, welche aufquellen kann. Darüber hinaus zieht das reine Naturmaterial kein Wasser in sich auf.

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2. Fazit

Zusammenfassend kann man also sagen, dass bis auf den Teppichboden und naturgeöltem Parkett alle hochwertigen Hartbodenbeläge in der Küche verlegt werden können, sich allerdings erheblich in Reinigungsaufwand und Schmutzanfälligkeit unterscheiden. Vor allem PVC-Bodenbeläge, Designböden und Vinylböden eignen sich ausgezeichnet für den Küchenbereich. Sie haben den geringsten Pflegeaufwand, sind durch die feuchtigkeitsabweisende Oberfläche pflegeleicht und sehen dazu auch noch sehr gut aus.
Ob authentische Holzdekore, Fliesenoptik oder gar im ausgefallenen Retrolook – sie machen eure Küche zum Hingucker und bietet euch lange Freunde an eurem Fußboden.

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Lucas Wenzel

Online Marketing Manager

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